Peer Review: Warum eigentlich nicht immer Triple Blind?

Bei dem Peer Review Verfahren wird eine wissenschaftliche Arbeit von den Peers begutachtet. Peers sind Menschen, die als Wissenschaftler im selben Fachgebiet tätig sind, wie der Autor der Arbeit. Das Peer Review dient dazu, die Qualität des Beitrages zu überprüfen, bevor dieser veröffentlicht wird. Die Peers haben also einen enormen Einfluss auf wissenschaftliche Publikationen.

Es gibt viel Kritik an dem Peer Review Verfahren. Ein Kritikpunkt lautet: Es fehle den Peers oftmals an Objektivität.

Um diesen Sachverhalt genauer zu beleuchten, sollten die verschiedenen „Arten“ des Peer Reviewings bekannt sein. Weiterlesen

Elsevier ermöglicht Wissenschaftlern Open Access ab 2016

Am 10. Dezember 2015 wurde ein Meilenstein für den Open Access in den Niederlanden gesetzt. Verhandlungen zwischen dem Verlag Elsevier und holländischen Universtitäten haben ergeben, dass Wissenschaftler ab 2016 im Rahmen eines 3-Jahres-Vertrages in einer Auswahl von Zeitschriften unter Open Access veröffentlichen können. Weiterlesen

Ein Firmenportait zum Staunen – Copernicus Publications

You publish. We care. Was für ein schmalziger Slogan, so mein erster Gedanke beim Überfliegen des Artikels „Open Access ist nicht mehr aufzuhalten“ aus der b.i.t. online 18 (2015), Ausgabe 4 (auch in dieser Ausgabe: ein lesenswerter Beitrag zum OJS – Open Journal Systems).
Das Unternehmen aus dem Publikationswesen bezeichnet sich selbst als Open Access Publisher der ersten Stunde Weiterlesen

OpenAccess Publisher – die Kleinen

Als Pendant zum Beitrag „OpenAccess Publisher – die Großen„: auch manch kleiner Publisher bietet Volltexte strukturiert an. AOSIS OpenJournals, F1000Research, JMIR Publications, PeerJ und Pensoft Publishers stellen alle die Artikel neben PDF und HTML auch als XML zur Verfügung. Vor allem F1000Research und Pensoft sind darüber hinaus bemüht, die Volltexte mit Daten anzureichern. Zumindest teilweise findet man XML-Dateien auch bei CSIC Press, ScienceOpen und Ubiquity Press.

Open Journal Systems

Bei meiner Untersuchung von kleinen OA-Publishern habe ich festgestellt, dass viele von ihnen OJS benutzen. Das ist ein System, mit dem Herausgeber auf einfache Weise ihre elektronische Zeitschrift managen und publizieren können. Es gibt einen Workflow von der Einreichung eines Artikels durch einen Autor bis zur Veröffentlichung in einer Ausgabe. Die verschiedenen Rollen (Autor, Red., Reviewer, Layouter, Abonnementverwalter…) haben verschiedene Rechte, um ihre jeweilige Aufgabe zu erledigen.
Der großteils automatisch befüllte Webauftritt der Zeitschrift besteht dann typischerweise aus den Rubriken aktuelle Ausgabe, Archiv, Suche und „über uns“, also Angaben zur Zeitschrift und zum Team. Die Gestaltung kann der Journal-Manager nach Wunsch anpassen.
Die Zeitschrift kann komplett Open-Access erscheinen, oder mit einer Moving Wall bzw. nur für Abonnenten einsehbar.
Das System bietet viele Extras, die man optional einschalten kann: Vergabe von DOIs/URNs, Lesewerkzeuge, Statistikwerkzeuge, Plug-In für VG Wort, RSS-Feeds etc.
Das Programm wurde entwickelt vom Public Knowledge Project und ist völlig kostenlos. Es ist also nicht überraschend, dass dieses System so weit verbreitet ist. Hat hier schon jemand davon gehört bzw. selbst Erfahrungen damit gemacht?