Kiron University – Universität für Flüchtlinge

Zum Thema Elearning:

Ich möchte euch in diesem Blogbeitrag auf ein Modellprojekt aufmerksam machen, das Flüchtlingen einen kosten- und barrierefreien Zugang zu einem Hochschulstudium ermöglichen will. In Berlin wurde letztes Jahr die erste Universität für Flüchtlinge gegründet, die sich allein durch Crowdfunding finanziert. Die Initiatoren der Kiron University haben sich mit der Frage beschäftigt, warum Flüchtlinge in Deutschland oftmals nicht studieren können. Die Antwort darauf war leicht zu finden: die bürokratischen Hindernisse und Zulassungsbeschränkungen des deutschen Studiensystems. Fehlende Papiere, mangelnde Deutschkenntnisse und hohe Gebühren hindern Geflüchtete oft daran, sich an Universitäten oder Hochschulen einzuschreiben. Wertvolle Zeit verbringen Flüchtlinge damit, auf ihren Status oder andere Papiere zu warten.Die Kiron University kam auf die Idee, eine Online-Universität anzubieten.

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Freier Zugang zu Forschungsarbeiten in Europa ab 2020

Ab 2020 müssen die Ergebnisse öffentlich finanzierter Forschungsarbeiten frei zugänglich sein. Dies gibt die niederländische Ratspräsidentschaft in einer Pressemitteilung  unter dem Titel „Europa entscheidet sich für Open Access“ bekannt. Sie fasst damit den Kern der Europäischen Open-Science-Strategy zusammen, die vom Rat für Wettbewerbsfähigkeit (Competitiveness Council) unter dem Titel „Council Conclusions on the Transition towards an Open Science System“ verabschiedet wurde. Darin heißt es: „Ab 2020 müssen alle wissenschaftlichen Publikationen zu Ergebnissen öffentlich finanzierter Forschungsarbeiten frei zugänglich sein“. Nach den zuständigen EU-Minister ist es das Ziel, die Mehrfachnutzung von Forschungsdaten außerhalb von Universitäten zu fördern. Entsprechend ihrer „European Cloud Initiative – Building a competitive data and knowledge economy in Europe“ wird die EU bereits bis 2017 die Forschungsergebnisse aus neuen Horizon 2020 Projekten öffentlich zugänglich machen.  In diesem Zusammenhang wird sie auch an die Forschungsförderer appellieren, ihre bisherige Förderpraxis zu überprüfen und anzupassen, damit nicht mehr – wie bisher – die Anzahl von Publikationen eines Wissenschaftlers und deren Zitation im Mittelpunkt stehen, sondern die gesellschaftlichen Auswirkungen der Forschung eine größere Rolle spielen. Weiterlesen

Erfolgsmessung von Open Access in Dänemark durch den „Open Access Indicator“

2014 veröffentlichte das dänische Ministry of Higher Education and ScienceDenmark’s National Strategy for Open Access“. Das Ziel ist der freie Zugang für Bürger, Forscher und Firmen zu Forschungsliteratur dänischer Forschungseinrichtungen, die mit öffentlichen Geldern oder durch private Stiftungen finanziert wurden. Damit soll der Zugang zu forschungsbasiertem Wissen für Firmen und andere Interessierte verbessert werden, um hochmoderne Forschung sicherzustellen und eine schnellere Schaffung von Innovation und Wachstum zum Wohl der dänischen Gesellschaft zu ermöglichen. Weiterlesen

Richtlinie zur Förderung von Offenen Bildungsmaterialien (Open Educational Resources – OERinfo)

In seiner Bekanntmachung vom 05.01.2016 weist das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf seine neue Richtlinie zur Förderung von Offenen Bildungsmaterialien (Open Educational Resources – OERinfo) hin. Hiermit sollen eine Informationsstelle, sowie Maßnahmen zur Sensibilisierung und Qualifizierung (als Einzel- oder auch Verbundvorhaben) gefördert werden.

Die Maßnahmen zur Sensibilisierung und Qualifizierung von Multiplikatoren sollen „… die Potenziale von OER sichtbar zu machen und beim Bildungs- bzw. Beratungspersonal Kompetenzen zu mindestens den folgenden vier Themenfeldern aufzubauen: Weiterlesen

Elsevier ermöglicht Wissenschaftlern Open Access ab 2016

Am 10. Dezember 2015 wurde ein Meilenstein für den Open Access in den Niederlanden gesetzt. Verhandlungen zwischen dem Verlag Elsevier und holländischen Universtitäten haben ergeben, dass Wissenschaftler ab 2016 im Rahmen eines 3-Jahres-Vertrages in einer Auswahl von Zeitschriften unter Open Access veröffentlichen können. Weiterlesen

Tagung „Open Science Days 2016“

Ich möchte auf die Tagung „Open Science Days“ aufmerksam machen, die vom 17.-18.2.2016 in Berlin stattfindet.

Organisiert wird sie von der Max Planck Digital Library. Schwerpunkt der Tagung ist das Thema Citizen Science. Beschäftigt wird sich hier unter anderem mit der Frage, wie interessierte Bürger in die Wissenschaft und in den Forschungsprozess mit eingebunden werden.

Jeder, der Interesse an Open Science hat, kann teilnehmen und hat so die Möglichkeit, unter anderem dieses Thema auch auf internationaler Ebene zu vertiefen.

Weitere Informationen unter http://osd.mpdl.mpg.de/

Informationen zu den Open Science Days 2014 unter https://www.mpdl.mpg.de/en/about-us/news.html#open-science-days-2014

Open Access – Hohe Priorität in der EU-Ratspräsidentschaft der Niederlande

Am 1. Januar 2016 übergibt Luxemburg die EU-Ratspräsidentschaft an die Niederlande. Hohe Priorität in der EU-Ratspräsidentschaft soll hierbei dem Thema Open Access eingeräumt werden.

In der jüngsten Vergangenheit kam es immer wieder zu „Big Deals“ wie das Beispiel der Schweizer Nationallizenzen oder der Springer Deal des Landes Baden-Württemberg zeigen. Ab 2015 erhalten hierdurch alle Universitäts- und Hochschulangehörigen des Landes Baden-Württemberg Zugriff auf 1917 elektronische Zeitschriften des Springer Verlages. Diese Vereinbarung läuft bis 2017.

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