Tagung „Open Science Days 2016“

Ich möchte auf die Tagung „Open Science Days“ aufmerksam machen, die vom 17.-18.2.2016 in Berlin stattfindet.

Organisiert wird sie von der Max Planck Digital Library. Schwerpunkt der Tagung ist das Thema Citizen Science. Beschäftigt wird sich hier unter anderem mit der Frage, wie interessierte Bürger in die Wissenschaft und in den Forschungsprozess mit eingebunden werden.

Jeder, der Interesse an Open Science hat, kann teilnehmen und hat so die Möglichkeit, unter anderem dieses Thema auch auf internationaler Ebene zu vertiefen.

Weitere Informationen unter http://osd.mpdl.mpg.de/

Informationen zu den Open Science Days 2014 unter https://www.mpdl.mpg.de/en/about-us/news.html#open-science-days-2014

Open-Access-Tage 2015

Bereits zum 9. Mal finden vom 7.-8. September 2015 die Open-Access-Tage statt. Veranstaltungsort ist diesmal die Hauptbibliothek der Universität Zürich. Ausgerichtet wird die Tagung von den Betreibern und Kooperationspartnern der Plattform open-access.net unter der Beteiligung des Helmholtz Open Science Koordinationsbüros.

Wissenschaftlern sowie Experten aus dem Open-Access-Bereich im deutschsprachigen Raum wird, wie auch schon in den letzten Jahren, ein breit gefächertes Programm geboten. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf aktuellen Entwicklungen im Open-Access-Bereich. Neben Forschungsdaten, Gründung von Open-Access-Journals, Open Access an Fachhochschulen, die Finanzierung von OA steht auch die Veränderung der wissenschaftlichen Kommunikation durch Open Access im Mittelpunkt.

Programmpunkte sind:

1. (Linked) Open Data, Thesauri und kulturelles Erbe

2. Zweitveröffentlichungsrechte in den D-A-CH-Staaten

3. Open Access und Fachhochschulen

4. Verlagsservices und Kostentransparenz

5. Datenrepositorien und Open Access

6. Finanzierung von OA: Geschäftswege, Abwicklung

7. COAR-Workshop: Interoperabilität und die COAR Roadmap

8. OA-Publikationsplattformen

9. Veränderung der wissenschaftlichen Kommunikation durch OA

10. Neuigkeiten für BibliothekarInnen

11. Open-Access-Zeitschriften in den Geistes- und Sozialwissenschaften

12. Repositories, Forschungsdaten: EU, OpenAIRE2020

Die Veranstaltung eröffnet neue Blickwinkel auf die Nutzung von Open-Access in den deutschsprachigen Nachbarländern. In und am Rande der Veranstaltungen wird Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit Kollegen verschiedener Berufszweige bestehen.

Unter dem Hashtag #oat15 können tweets zur Tagung nachverfolgt werden.

Die Anmeldung ist noch bis zum 15. August 2015 möglich.

Eine Übersicht über die vergangenen Open-Access-Tage findet man unter:

https://www.openaccess-germany.de/CH-DE/community/open-access-tage/

SWIB 2014

Letzte Woche, wie seit mittlerweile 6 Jahren immer zu Beginn der Adventszeit, fand die traditionell von ZBW und hbz organisierte dreitägige Konferenz „Semantic Web in Libraries“ (SWIB) statt. Veranstaltungsort war diesmal Bonn mit dem hbz als Organisator vor Ort. Waren die ersten drei SWIBs noch deutschsprachig (Infos zu den alten Veranstaltungen sind hier zu finden), ist die SWIB nunmehr international – lt. Veranstalter waren 165 Teilnehmer aus 24 Ländern angereist.

Die SWIB führt nach meiner Beobachtung definitiv kein Nischendasein mehr, das Thema „Linked Open Data“ ist in Bibliotheken angekommen, und die SWIB bietet ein optimales Umfeld, um sich zu informieren und auszutauschen – über das Warum und Wie des bibliothekarischen Engagements in dem Bereich, aktuelle Diskussionen zu Standards und deren Anwendungen sowie konkrete Realisierung in bestehenden Projekten. Die Internationalisierung der Konferenz war dabei nur logische Konsequenz.

Interessant und für die Gestaltung der Beiträge durchaus herausfordernd ist der nach wie vor sehr heterogene Hintergrund der Teilnehmer: Man findet den klassischen Bibliothekar ebenso wie den IT-ler, und ab und zu beides in einer Person, und hat dann auch meistens einen „alten SWIB-Hasen“ vor sich. Der Austausch dieser beiden an Bibliotheken weltweit zu findenden „Spezies“ untereinander und ihre Vernetzung sollte m.E. eigentlich nicht nur auf solchen Konferenzen, sondern (über Projekte hinaus) auch in den Häusern selbst immer mehr zur Tagesordnung werden, und das Thema Linked Open Data eignet sich dafür bestens. Einen schönen Denkanstoß liefert z.B. ein kürzlich in der ZfBB erschienener Aufsatz von Felix Lohmeier und Jens Mittelbach, auch als Preprint open access erhältlich.

Auch wenn man nicht vor Ort war, die Vorträge wurden aufgezeichnet und die Folien zu den Beiträgen sind ebenfalls hier verfügbar. Die zu #swib14 geposteten Tweets liefern Aufschluss zu interessanten Beiträgen, Diskussionen und „Hot Topics“ während der Konferenz. Als Einstieg würde ich die beiden den Konferenztag 3 einleitenden (Eric Miller) und abschließenden (Richard Wallis) Beiträge wählen.