„Linked Data – Vision und Wirklichkeit“ DINI-Jahrestagung 2015

Gestern endete die 16. Jahrestagung der Deutschen Initiative für Netzwerkinformationen, kurz „DINI“. Das Thema „Linked Data – Vision und Wirklichkeit“ stand im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung in Frankfurt am Main.

Expertinnen und Experten gaben eine Einführung in das Thema „Linked Data“ und erläuterten die wichtigsten Faktoren bei der Publikation von Open Data. Einblicke in Linked-Data-Anwendungen und der Stellenwert von Linked Data in der heutigen Informationslandschaft wurden am ersten Konferenztag vorgestellt und diskutiert. Weiterlesen

Big Data – intelligenter Umgang mit großen Datenmengen

Bei meinem Vortrag im 5. Semester, zur Lehrveranstaltung „Aktuelle Entwicklungen im Informationsmanagement“ habe ich mich mit dem Thema „Big Data – intelligenter Umgang mit großen Datenmengen“ auseinandergesetzt. Schon während der Literaturrecherche habe ich festgestellt, dass dies ein Thema ist, was in Zukunft uns alle, gerade uns Informationsmanager, betreffen wird.

Bei meinem Vortrag habe ich zunächst einmal die Frage geklärt, was ist Big Data überhaupt. Überall wird heute von Big Data gesprochen, aber wer weiß schon, was das genau ist? Dabei habe ich herausgefunden, dass jeden Tag 2,6 Millionen Terabytes an strukturierten und unstrukturierten Daten erzeugt werden – das ist so viel, dass 90 % der auf der Welt vorhandenen Informationen alleine in den letzten beiden Jahren erzeugt wurden. Diese erzeugten Daten kommen überall her z.B. von Sensoren zur Klimaüberwachung, Eingaben in Soziale Netzwerke, digitale Fotos und Videos, Finanz- und Handelstransaktionen, GPS-Signale von Mobiltelefonen und so weiter. Und genau das ist Big Data!!! Das zeigt uns, dass Big Data kein reines IT-Thema ist, sondern in alle Gesellschaftsbereiche hineinreicht. Des Weiteren habe ich herausgefunden, dass Big Data diese Informationen nutzt, um neue Erkenntnisse, Güter oder Dienstleistungen zu gewinnen. Das Wesentliche an Big Data ist jedoch die Verknüpfung zu anderen Daten und deren statistische Auswertung.

Das Bemerkenswerte an Big Data ist nicht nur die gewaltige Datenmenge, viel wichtiger sind die Beziehungen zu anderen Daten. Erst durch Definitionen und Auswertungen von Verknüpfungen zwischen verschiedenen Datenbeständen wird das wahre Gehalt sichtbar. Waren früher Daten dezentral und nicht für jeden zugänglich verteilt (z.B. amtliche Register und Archive, Kirchenbücher, Zeitungsarchive, private Tagebücher und Briefe), so werden die Daten heute immer mehr Personen und Maschinen zugänglich. Es können Verbindungen gezogen werden, die früher praktisch unmöglich waren.

Wie bereits gerade gesagt, nicht nur die Datenmenge ist bei Big Data wichtig, sondern auch die Datenvielfalt, die entsteht. Genauso wichtig ist bei Big Data die hohe Geschwindigkeit der Datengenerierung. Dies sind 3 Merkmale, die es Big Data ermöglicht, die großen Datenmassen zu analysieren und Zusammenhänge erkennen zu lassen.

Auch kommerzielle Unternehmen wie Amazon, Google und Facebook versuchen so viele Daten wie möglich von so vielen Personen wie möglich zu sammeln, auszuwerten und zu vermarkten. Man schätzt, dass es bis 2020 mehr als 44mal so viele Daten gibt wie heute. Verkauft werden die gesammelten Daten dann als Werbeanzeigen und Informationen über Benutzer. Sogar komplette Unternehmen werden verkauft.

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