Open Educational Resources – auch ein Thema für Bibliotheken

Open Educational Resources (OER), das sind offen zugängliche Lehr- und Lernmaterialien. Sie umfassen damit sämtliche Formen von Lehr- und Lernmaterialien wie Kursmaterialien, Onlinekurse, Aufgabensammlungen, Vorlagen für Unterrichtsmaterialien aber auch MOOC’s und Vorlesungsmittschnitte. Offen zugänglich heißt, daß die vergebene Lizenz dem Nutzer einen freien Zugang und das Recht zur Bearbeitung und Weiterverbreitung einräumt (Jöran Muus-Merholz: UNESCO veröffentliche neue Defintion zu OER ). David Wiley hat in seinen „5R“ zusammengefasst, wie dem Nutzer gestattet wird die Inhalte zu nutzen

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Het Eemhuis – Zentrum einer Niederländischen Bibliothekslandschaft

Het Eemhuis ist die 2014 eröffnete Zentralbibliothek für Amersfoort und die umliegenden Gemeinden. Entworfen wurde die Einrichtung von dem Architekten Michiel Riedijk. Auf 6.000 Quadratmetern erwartet die Besucher neben einer 5000 Quadratmeter großen Bibliothek eine Kunstschule, ein Museum mit Shop, ein Archiv, ein Restaurant und die Büros von vier Organisationen mitten im Zentrum. Het Eemhuis ist Teil des Bibliothekssystem Eemland. Die dazugehörigen Bibliotheken versorgen die Gemeinden zwischen Utrecht und Amsterdam mit Informationen. Weiterlesen

Pokémon Go – Fluch oder Segen?

Seit Anfang Juli gibt es die Invasion der kleinen Taschenmonster aus Japan auch in Europa. Allerdings befinden sich die sogenannten Pokémon nur in der virtuellen Realität. Dahinter steckt ein Handyspiel, das auf dem Augmented-Reality-Prinzip beruht. Unter erweiterter Realität (auch englisch augmented reality, kurz AR) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung. Weiterlesen

Richtlinie zur Förderung von Offenen Bildungsmaterialien (Open Educational Resources – OERinfo)

In seiner Bekanntmachung vom 05.01.2016 weist das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf seine neue Richtlinie zur Förderung von Offenen Bildungsmaterialien (Open Educational Resources – OERinfo) hin. Hiermit sollen eine Informationsstelle, sowie Maßnahmen zur Sensibilisierung und Qualifizierung (als Einzel- oder auch Verbundvorhaben) gefördert werden.

Die Maßnahmen zur Sensibilisierung und Qualifizierung von Multiplikatoren sollen „… die Potenziale von OER sichtbar zu machen und beim Bildungs- bzw. Beratungspersonal Kompetenzen zu mindestens den folgenden vier Themenfeldern aufzubauen: Weiterlesen

Bibliothekare und Informationskompetenz?

Ich möchte auf einen Beitrag hinweisen, der zwar nicht direkt Bezug zum Fachspektrum eScience und aktuelle Entwicklungen im Informationsmanagement hat, aber m. E. essentiell und sehr interessant für uns als werdende „Informationsspezialisten“ ist.  Der Eintrag im Blog von Eric Steinhauer, über den ich zufällig gestoßen bin, zeigt doch einmal mehr, dass es verschiedene Meinungen gibt. 😉 Weiterlesen

Übernahme von Open Access Artikelgebühren für Autorinnen und Autoren

Eine Reihe von Hochschulbibliotheken betreiben Publikationsfonds, um die Open Access Gebühren für die Autorinnen und Autoren ihrer Hochschule zu übernehmen. Unterstützung erhalten einige Hochschulen dabei durch das Förderprogramm „Open Access Publizieren“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Zurzeit ist es für die Bibliotheken möglich, die Bearbeitung der Publikationskosten einfach in die Erwerbungsabteilung zu integrieren, da sich die Zahlen noch in Grenzen halten.

Nur was geschieht wenn Open Access zum Standard für das wissenschaftliche Publizieren wird? Wie soll der Workflow dann in die Bibliothek eingebunden werden?

Damit beschäftigt sich die Max Planck Digital Library (MPDL), die jährlich die Gebühren von 600 Open Access Artikeln von Autorinnen und Autoren übernimmt, die zur Max-Planck-Gesellschaft gehören. Die MPDL organisiert die Kostenübernahme der Gebühren, indem sie Rahmenverträge mit den Open Access Verlagen abschließt. Dort werden die zentrale Rechnungslegung und die Bedingungen geregelt. Durch die Verträge werden die anfallenden Kosten zentral gebündelt und in den Etat der Max-Planck-Grundversorgung eingegliedert. Dadurch können die Ausgaben genauer kontrolliert werden. Dieses Verfahren wäre auch eine Lösung, für die anderen Bibliotheken. Jedoch ist es nicht immer einfach. Auch Schwierigkeiten/Herausforderungen können auftreten.

Einige Herausforderungen, die auf die Bibliotheken zukommen, werden in diesem Open Access Artikel näher beschrieben: http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2015H1S27-34