Big Data auch bei der Jobsuche

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass Big Data Technologien bzw. ähnliche Technologien auch auf dem Arbeitsmarkt vermehrt eingesetzt werden.

Dabei gibt es mehrere unterschiedliche Verfahren. Ein Beispiel werde ich hier vorstellen. Die Plattform „Talents Connect“ ist eine Art „Dating-Plattform“ die es Arbeitssuchenden und Arbeitgebern erleichtern soll passende Stellenangebote bzw. Bewerber zu finden.

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Open Government Partnership

Nach vier Jahren intensiver Bestrebungen ist es nun endlich geschafft: die deutsche Bundesregierung hat zugestimmt, der Open Government Partnership beizutreten und aktiv an der Weiterentwicklung der offenen Regierung und Verwaltung in Deutschland und weltweit zu arbeiten.

„Deutschland und Frankreich haben sich verpflichtet, die demokratischen Praktiken zu erneuern, indem sie die Transparenz und Beteiligung der Staatsbürger erhöhen. In diesem Sinne hat Deutschland beschlossen, seine Kandidatur für die Partnerschaft für eine offene Regierung (Open Government Partnership) einzureichen, deren Vorsitz Frankreich ab Oktober 2016 innehaben wird.“                       Erklärung der Bundesregierung am 07.04.2016, nach dem deutsch-französischen Ministerrat in Metz

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Kiron University – Universität für Flüchtlinge

Zum Thema Elearning:

Ich möchte euch in diesem Blogbeitrag auf ein Modellprojekt aufmerksam machen, das Flüchtlingen einen kosten- und barrierefreien Zugang zu einem Hochschulstudium ermöglichen will. In Berlin wurde letztes Jahr die erste Universität für Flüchtlinge gegründet, die sich allein durch Crowdfunding finanziert. Die Initiatoren der Kiron University haben sich mit der Frage beschäftigt, warum Flüchtlinge in Deutschland oftmals nicht studieren können. Die Antwort darauf war leicht zu finden: die bürokratischen Hindernisse und Zulassungsbeschränkungen des deutschen Studiensystems. Fehlende Papiere, mangelnde Deutschkenntnisse und hohe Gebühren hindern Geflüchtete oft daran, sich an Universitäten oder Hochschulen einzuschreiben. Wertvolle Zeit verbringen Flüchtlinge damit, auf ihren Status oder andere Papiere zu warten.Die Kiron University kam auf die Idee, eine Online-Universität anzubieten.

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Bericht über die Kunstausstellung „Digital Archives“

In meinem vorangegangenen Blogbeitrag habe ich auf die Kunstausstellung  „Digital Archives“ aufmerksam gemacht. Da es mich interessiert hat, wie die Künstler Digitalisierung interpretieren, habe ich mir die Ausstellung selbst einmal angeschaut und möchte meine Eindrücke teilen. Weiterlesen

Freier Zugang zu Forschungsarbeiten in Europa ab 2020

Ab 2020 müssen die Ergebnisse öffentlich finanzierter Forschungsarbeiten frei zugänglich sein. Dies gibt die niederländische Ratspräsidentschaft in einer Pressemitteilung  unter dem Titel „Europa entscheidet sich für Open Access“ bekannt. Sie fasst damit den Kern der Europäischen Open-Science-Strategy zusammen, die vom Rat für Wettbewerbsfähigkeit (Competitiveness Council) unter dem Titel „Council Conclusions on the Transition towards an Open Science System“ verabschiedet wurde. Darin heißt es: „Ab 2020 müssen alle wissenschaftlichen Publikationen zu Ergebnissen öffentlich finanzierter Forschungsarbeiten frei zugänglich sein“. Nach den zuständigen EU-Minister ist es das Ziel, die Mehrfachnutzung von Forschungsdaten außerhalb von Universitäten zu fördern. Entsprechend ihrer „European Cloud Initiative – Building a competitive data and knowledge economy in Europe“ wird die EU bereits bis 2017 die Forschungsergebnisse aus neuen Horizon 2020 Projekten öffentlich zugänglich machen.  In diesem Zusammenhang wird sie auch an die Forschungsförderer appellieren, ihre bisherige Förderpraxis zu überprüfen und anzupassen, damit nicht mehr – wie bisher – die Anzahl von Publikationen eines Wissenschaftlers und deren Zitation im Mittelpunkt stehen, sondern die gesellschaftlichen Auswirkungen der Forschung eine größere Rolle spielen. Weiterlesen

Neuer Retrieval-Ansatz mit dem OA Journal eleed (elearning and education) an der Fernuniversität Hagen – oder was man mit offen lizenzierten bibliographischen Daten alles machen kann

Bibliographische Daten sind strukturierte Beschreibungen, die es ermöglichen eine Ressource zu identifizieren und zu lokalisieren. Sie sind Bestandteil einer Publikation. Die Verwendung bibliographischen Daten seitens Dritter bedarf der Zustimmung des Rechteinhabers. Erst diese freie Verfügbarkeit ermöglicht es, mit den bibliographischen Daten weiter zu arbeiten und innovative Lösungen zu entwickeln, die der Allgemeinheit nutzen.

Das internationale Open Access Journal eleed[…] das sich der Gewährleistung des freien und nachhaltigen Zugangs (open access) zu Inhalten auf dem Gebiet e-learning und Bildung zum Ziel gesetzt hat“  ist ein Beispiel, wie mittels Open Access Publikationen und frei zugänglicher bibliographischer Daten zukunftsorientierte Lösungsansätze erarbeitet werden.

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5. DINI/nestor- Workshop am 17.06.2016

Am 17. Juni 2016 findet in der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der 5. DINI/nestor-Workshop „Werkzeuge für Forschungsdaten: Bedarf und Integration in Forschungs- und Datenmanagementprozesse“ statt. Anmeldungen sind noch unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/5-dininestor-workshop/anmeldeformular/ möglich. Weiterlesen