AREDO – Das Langzeitarchivierungsangebot der Deutschen Nationalbibliothek

AREDO bedeutet aufgelöst: Archivierung und dauerhafte Erhaltung Digitaler Objekte. AREDO ist ein Kooperationsangebot der Deutschen Nationalbibliothek. Durch die ansteigende Zahl der Digitalisierung wächst die Nachfrage nach einer zuverlässigen Langzeitarchivierung. Um eine Bestandserhaltung zu bewerkstelligen ist eine Langzeitarchivierung unabdingbar. Institutionen stoßen dabei oft an ihre Grenzen.

AREDO unterstützt seit 2013 öffentlich zugängliche Bibliotheken, Museen, Bildungseinrichtungen, Archive und Einrichtungen im Bereich des Film- oder Tonerbes in Deutschland, siehe auch das von der Deutschen Nationalbibliothek herausgebrachte Faltblatt zu AREDO sowie Informationen zur Langzeitarchivierung von Netzpublikationen.

Das Ziel besteht darin, ein kooperatives und spartenübergreifendes Langzeitarchivierungssystem aufzubauen. Als Schnittstelle bietet die Deutsche Nationalbibliothek die „OAI-Schnittstelle“ oder das „Hotfolder-Verfahren“ an. Mit diesen Schnittstellen können die Digitalisate von den Einrichtungen in das Langzeitarchiv der Deutschen Nationalbibliothek geleitet werden. Um eine größtmögliche Sicherheit der Langzeitarchivierung zu garantieren, speichert die Deutsche Nationalbibliothek die Daten an getrennten Standorten und eine regelmäßige Überprüfung der Korrektheit wird vorgenommen. Es wird sogar Protokoll über die Transaktionen geführt. Dadurch kann ein lückenloser Nachweis der archivierten Objekte erbracht werden. In o.g. Faltblatt wird der Workflow zur Langzeitarchivierung veranschaulicht, siehe Abbildung 1. 

Mit dem hier geschilderten Angebot ist es kleineren Einrichtungen oder auch Einrichtungen mit vielen digitalen Daten möglich, durch ein gesichertes und stetig kontrolliertes System Digitalisate zu archivieren. Die zentral abgelegten Daten können über eine Webseite gezielt gesucht werden. Hier ergibt sich die Frage, ob es nicht sogar sinnvoll wäre, alle digitalen Materialien aus Deutschland zentral zu speichern, damit es nur einen Anlaufpunkt gibt. Die Einrichtungen hätten alle dieselbe Zulieferstelle und die Nutzer nur eine Plattform auf der sie die Daten suchen müssten. Deutschland könnte dieses Projekt fördern und weiter ausbauen. Es würde eine große Kooperation sämtlicher Einrichtungen zustande kommen.

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