ORCID 2016 verpflichtend für Antragsteller in Österreich

Der Wissenschaftsfond FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung), als Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung, verpflichtet ab dem 01.01.2016 alle WissenschaftlerInnen, sich für die Antragstellung eine Open Researcher and Contributor ID (ORCID) anzulegen. Auch wissenschaftliche Institute, wie z.B die Universität Salzburg, infomieren die Universitätsangehörigen über diese Neuerung.

Als Gründe nennt der FWF die Zurechenbarkeit seiner Förderungen zu Personen. Die eindeutige Identifikation könne so sichergestellt werden. Auch sei so eine genaue Dokumentation gegeben. Investitionen und ließen sich also besser und leichter mit dem wissenschaftlichen Output in Verbindung setzen. Weitere Faktoren sind eine Optimierung der Prozesse auf Seiten des FWF sowie offene Schnittstellen,  kostenlosen Zugang und die Non-Profit-Orientierung von ORCID.

Zudem entwickelt sich ORCID zu einem internationalen Standard und ist auf dem Wege, bestehende ID-Systeme für Wissenschaftler zu ersetzen. Neben der Einführung von ORCID bei Österreichs wichtigstem Forschungsförderer gibt es bereits Initiativen in anderen Ländern wie Australien, Dänemark, Großbritannien, Portugal oder Italien zur flächendeckenden Einführung von ORCID. Und Deutschland? Vielleicht ist entwickelt sich hier etwas…

 

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