Bibliothekare und Informationskompetenz?

Ich möchte auf einen Beitrag hinweisen, der zwar nicht direkt Bezug zum Fachspektrum eScience und aktuelle Entwicklungen im Informationsmanagement hat, aber m. E. essentiell und sehr interessant für uns als werdende „Informationsspezialisten“ ist.  Der Eintrag im Blog von Eric Steinhauer, über den ich zufällig gestoßen bin, zeigt doch einmal mehr, dass es verschiedene Meinungen gibt. 😉

Es geht um einen mit „Warum Informationskompetenz vielleicht kein so gutes Thema für Bibliothekare ist …“ übertitelten Blogbeitrag, der unter http://esteinhauer.tumblr.com/post/134530173775/warum-informationskompetenz-vielleicht-kein-so zu finden ist.

Was sagt ihr zu der Thematik?

 

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2 Gedanken zu “Bibliothekare und Informationskompetenz?

  1. Vielleicht sollte die Vermittlung von Informationkompetenz tatsächlich kein Thema von Bibliothekaren sein… aber dafür umso mehr doch für uns als angehende Informationsmanager! Unser Studiengang dient als Mittelweg zwischen Bibliothekar und Informationspraktiker, um eben beide Seiten zu verbinden und die Lücke zu schließen.
    Wir werden also bildlich gesprochen zum Oberkellner, der zwischen dem Koch und dem Gast vermittelt und den Überblick über das gesamte Restaurant hat.
    Und wie in jeder Branche ist es auch hier wichtig, ab und an mal einen Blick über den Tellerrand zu werfen.

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  2. Liebe utascience, danke für Deine Hinweis zum wirklich informativen Blog-Beitrag von Herrn Steinhauer! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass einem als langjähriger Bibliotheksmitarbeiter oft die Perspektive der Leserseite komplett fehlt. Fragen wie „Wie komme ich hier ins WLAN?“ oder „Wie kann ich von zu Hause auf das EBook XY zugreifen“ kann man zwar meist theoretisch beantworten, besser macht es sich allerdings schon, wenn man selbst diesen Weg praktisch beschritten ist. Oftmals ist man aber gar nicht persönlich dazu gezwungen, denn zu Hause will man sich ja nicht noch mit Arbeit beschäftigen. Seitdem wir studieren, sieht es aber anders aus. Da muss man sich schon mal via VPN einwählen und auf die ein oder andere Datenbank zugreifen etc. Es ist also durchaus was Wahres dran an Herrn Steinhausers These. Gut also, dass wir studieren!;) Bleibt aber die Frage: was kommt danach? Der Rückfall in die alte Bequemlichkeit oder dranbleiben und sich weiterbilden? 😉 Vielleicht gibt es aber auch noch Zwischenlösungen? Auf jeden Fall müssen Bibliotheken sich mehr mit ihren Lesern auseinandersetzen und eine größere Empathie entwickeln. Die Öffentlichen Bibliotheken sind den Wissenschaftlichen da oft schon einige Schritte voraus. Ein interessanter Artikel zur Thematik Flüchtlingsintegration und Bibliotheksarbeit gibt es bspw. hier:
    https://www.oebib.de/fileadmin/redaktion/lesefoerderung/Materialien/Interkulturelles/BFB_0315_04_Schneehorst_V02.pdf

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