Crowdfunding.de – Die neue Plattformsuche

Der Crowdfunding-Markt ist gerade am Anfang für unerfahrene Interessierte schwer zu überblicken. Es stehen derzeit weltweit über 800 Plattformen zur Verfügung; daher ist es oft schwierig, das richtige Modell für seine Idee zu finden. Darüber hinaus ist zu beachten, dass sich das Angebot ständig ändert – neue Plattformen kommen hinzu, andere wiederum schließen oder werden umbenannt. Hier schafft die Homepage www.crowdfunding.de mit der neuen Funktion „Plattformsuche“ Abhilfe. Sie soll helfen, möglichst schnell eine passende Plattform zu finden. Derzeit sind 103 Plattformen in der Suchmaschine aufgeführt (Stand 3. November 2015). Es besteht auch die Möglichkeit, über eine Feedback-Nachricht, neue oder fehlende Plattformen zu melden.

Im ersten Schritt kann man die Suche auf das gewünschte Crowdfunding-Modell anpassen: Klassisches Crowdfunding, Crowdinvest, Crowdlending oder Spenden-Crowdfunding.           Anschließend ändert sich die Ansicht und die Anzahl der Treffermenge.

Nun kann ein beliebiger Fokus ausgewählt werden, z.B. Alles Möglich, Musik, Umwelt, Bücher, Wissenschaft, Journalismus. Einen Schwerpunkt auszuwählen kann sinnvoll sein, da mittlerweile nicht nur generalistisch aufgestellte Plattformen existieren, bei denen man Projekte aus unterschiedlichen Bereichen starten kann. Es gibt auch eine Vielzahl an Plattformen, die sich auf ein Themengebiet bzw. eine Branche spezialisiert haben.

Zusätzlich ist es möglich einen Länderfokus festzulegen. Hier stehen vier Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung: Deutschland, Deutschland Regional, Schweiz, Österreich und International. Die Sucheinstellungen können beliebig kombiniert oder freigelassen werden, auch Mehrfachselektion ist möglich. Umso weniger eingeschränkt wird, desto höher ist die Trefferzahl. Die Trefferliste kann alphabetisch nach Name oder zufällig sortiert werden.

Mit Vorfreude habe ich gleich losgelegt und getestet (Stand 3. November 2015):

  1. Versuch: Klassisches Crowdfunding, Wissenschaft, Deutschland = 1 Treffer
  2. Versuch: Klassisches Crowdfunding, Alles Möglich = 16 Treffer
  3. Versuch: Deutschland = 76 Treffer
  4. Versuch: Alles Möglich, Deutschland = 14 Treffer
  5. Versuch: Klassisches Crowdfunding = 41 Treffer

Wer noch nicht ausreichend mit den verschiedenen Crowdfunding-Modellen vertraut ist, kann sich kurz in der Hilfestellung informieren oder das Auswahlfeld freilassen. Denn gerade durch die Kombination von Crowdfunding-Modell und z.B. Fokus, kann es schnell zu der Meldung „No Results Found“ kommen. Suche: Klassisches Crowdfunding, Fokus: Immobilien wäre so ein Anwendungsbeispiel mit keinen Treffern. Hier müsste korrekterweise Crowdinvest, Fokus: Immobilien ausgewählt werden, dann erhält man neun Treffer.

Im Großen und Ganzen bietet die Plattformsuche gerade für Unentschlossene eine super Hilfestellung und stellt eine zentrale Übersicht über das aktuelle Angebot der verschiedenen Crowdfunding Plattformen dar. Eine weitere hilfreiche Funktion ist die Möglichkeit, direkt Informationen zu jeder einzelnen aufgelisteten Plattform aufrufen zu können. Um diesem Anspruch auch in Zukunft gerecht zu werden, ist die stetige Pflege des Datenbestandes eine wichtige Voraussetzung.

Advertisements

2 Gedanken zu “Crowdfunding.de – Die neue Plattformsuche

  1. Crowdfunding ist auch ein wichtiger Aspekt beim alternativen Open Access-Publikationsmodell Freemium. Das Basisprodukt ist free. Erweiterungen bis hin zur Vollversion (Premiumprodukt) sind kostenpflichtig. Das gebundene Buch als Premiumprodukt wird durch Crowdfunding finanziert, dadurch können das E-Book als Pay What You Want-Produkt und die HTML-Version sogar kostenlos angeboten werden. Pay What You Want ist ein Publikationsmodell ohne Preisvorgabe vom Rechteinhaber. Wer’s lesen möchte, zahlt, was es ihm/ihr wert ist. Das Angebot darf nicht zurückgezogen werden, auch wenn mal zum Nulltarif zugegriffen wird.

    Gefällt 1 Person

  2. Ein mit Crowdfunding finanziertes Projekt, wird durch eine Vielzahl von Menschen unterstützt und damit ermöglicht. Finanziert durch eine begeisterte Gemeinschaft von Privatleuten, keine Banken im Nacken – kein Wunder das Crowdfunding boomt. Die Unterstützer investieren nicht nur in neue Ideen, sondern sichern sich mit ihrer Finanzspritze auch eines der ersten entwickelten Exemplare. Ein Geschäft von dem beide Seiten profitieren. Doch Crowdfunding kann auch scheitern. Bei Kickstarter erhält der Entwickler keinen Cent zurück, wenn das Finanzierungsziel nicht erreicht wurde. Das Geld wird an die Unterstützer zurücküberwiesen und das Projekt gilt damit als gescheitert. Damit das nicht geschieht gibt es im Startnext Blog ein paar hilfreiche Tipps. Unter anderem empfiehlt der Autor Dennis Bartelt den Projektinitiatoren vorab selbst ein Projekt zu unterstützen, um zu sehen, wie andere vorgehen und was einen selbst anspricht. Zudem ist immer es hilfreich sich konstruktiver Kritik anzunehmen und sein Projekt aus Sicht der Zielgruppe zu betrachten. Neben einer realistischen Fundingsumme, die sich an den Möglichkeiten im eigenen Netzwerk orientiert, verweist der Autor auf eine höhere Erfolgsquote dank kürzerer Laufzeit. Von hoher Priorität ist die Transparenz. Crowdfunding basiert auf Vertrauen. Dafür ist es von Vorteil sich den Investoren online vorzustellen und während der Laufzeit mit der Crowd in Kontakt zu bleiben und sie mit Neuigkeiten über aktuelle Entwicklungen zu versorgen. Da es beim Crowdfunding um ein Geben und Nehmen geht, sollten die Gegenleistungen attraktiv genug sein, um zu investieren. Das muss nicht viel sein, sondern im besten Fall exklusiv und eng mit dem Projektinhalt verbunden. Wer nun die zündende Idee hat, kann sich auf der Plattformsuche von http://www.crowdfunding.de ein passendes Modell aussuchen und wird hoffentlich zu einem erfolgreichen Crowdfunder mithilfe der genannten Empfehlungen 😉

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s