Barrierefreiheit in (digitalen) Bibliotheken

Bereits 2012 hat die IFLA ein Manifest für Bibliotheken für Menschen mit Lesebehinderung verabschiedet und bezieht sich damit auf ein Übereinkommen der Vereinten Nationen in dem es um die Rechte von Menschen mit Behinderungen (speziell Art. 9, 21 und 24) geht. Es „… besagt, dass Menschen mit Leseeinschränkungen das gleiche Recht auf Zugang zu Büchern, Wissen und Informationen zeitgleich, zu gleichen Kosten und gleicher Qualität wie alle Menschen haben“. Diesem Anspruch auf freien und gleichberechtigten Zugang zu Informationen fühlen sich Bibliotheken in besonderem Maß verpflichtet.

Und dennoch gibt es eine Vielzahl von Hindernissen die beim Zugang zu Dienstleistungen und Beständen von Bibliotheken zu bewältigen sind. Die Tagung „Barrierefreiheit in (digitalen) Bibliotheken“ des Deutschen Instituts für Menschenrechte, die Anfang der Woche in Berlin stattgefunden hat, betrachtet dieses Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und weist u. a. darauf hin das Webseiten und digitale Medien häufig nicht barrierefrei gestaltet sind. Sie stellt „Best Practice-Beispiele“ aus der Praxis vor und erinnert daran das Barrierefreiheit zu allererst in unseren Köpfen beginnt. Etwas, an das wir uns viel zu selten erinnern…

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s