Open Journal Systems

Bei meiner Untersuchung von kleinen OA-Publishern habe ich festgestellt, dass viele von ihnen OJS benutzen. Das ist ein System, mit dem Herausgeber auf einfache Weise ihre elektronische Zeitschrift managen und publizieren können. Es gibt einen Workflow von der Einreichung eines Artikels durch einen Autor bis zur Veröffentlichung in einer Ausgabe. Die verschiedenen Rollen (Autor, Red., Reviewer, Layouter, Abonnementverwalter…) haben verschiedene Rechte, um ihre jeweilige Aufgabe zu erledigen.
Der großteils automatisch befüllte Webauftritt der Zeitschrift besteht dann typischerweise aus den Rubriken aktuelle Ausgabe, Archiv, Suche und „über uns“, also Angaben zur Zeitschrift und zum Team. Die Gestaltung kann der Journal-Manager nach Wunsch anpassen.
Die Zeitschrift kann komplett Open-Access erscheinen, oder mit einer Moving Wall bzw. nur für Abonnenten einsehbar.
Das System bietet viele Extras, die man optional einschalten kann: Vergabe von DOIs/URNs, Lesewerkzeuge, Statistikwerkzeuge, Plug-In für VG Wort, RSS-Feeds etc.
Das Programm wurde entwickelt vom Public Knowledge Project und ist völlig kostenlos. Es ist also nicht überraschend, dass dieses System so weit verbreitet ist. Hat hier schon jemand davon gehört bzw. selbst Erfahrungen damit gemacht?

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